Leistungen
Unsere Leistungen für Sie
Mit ihrer Gründung zum 01.10.2007 hat sich die Kerpener Pflegedienst Feist GmbH die medizinische Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung zur Aufgabe gemacht. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, sind wir Vertragspartner der Kranken- und Pflegekassen. Darüber hinaus bieten wir Leistungen außerhalb des Budgets der gesetzlichen Kassen (z.B. Spaziergänge, Begleitung bei Arztbesuchen, Einkäufe, hauswirtschaftliche Versorgung, Brötchenservice, Kaffeenachmittage u.v.m.) an.
Es ist unser Anliegen, das Verbleiben in der gewohnten Umgebung so lange wie möglich sicher und angenehm zu gestalten, dazu reicht unser Angebot von Hausnotrufgeräten über Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich (z.B. wenn eine Mutter mit kleinen Kindern ins Krankenhaus muss), die 24-Stunden-Betreuung von Pflegebedürftigen, wenn die Pflegeperson verhindert ist, bis hin zu medizinisch hochqualifizierter Behandlungspflege, für die wir mit dem behandelnden Arzt eng zusammenarbeiten, um einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden oder zu verkürzen, oder um die Nachsorge bei ambulanten Operationen sicherzustellen. Sollten Sie einen Urlaub oder Kuraufenthalt eingeplant haben, so besorgen wir Ihnen (im Inland) eine kompetente Pflegehilfe - bei Aufenthalten im Ausland ist eine besondere Absprache notwendig.
Unser Einzugsgebiet umfasst das Gebiet Kerpen und Umgebung. Die Bürozeiten sind von Montag bis Freitag 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Während dieser Zeit können Fragen unter der Rufnummer 02237 - 9 74 77 99 (zum Ortstarif) persönlich besprochen werden. Wir sind für Sie da, wenn Sie Zeit für uns haben! Die ständige Erreichbarkeit wird durch eine Rufumleitung gewährleistet.
Um Ihnen einen genauen Überblick über die einzelnen Leistungen der Komplexe Grundpflege, Behandlungspflege und unseren zusätzlichen Serviceleistungen zu geben, haben wir Ihnen im Folgenden eine Listenübersicht aufgestellt.
Der Leistungskomplex Grundpflege umfasst:
- Ganzwaschung
- Teilwaschung
- Ausscheidungen
- Selbständige Nahrungsaufnahme
- Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
- Sondenernährung
- Lagern/Betten
- Mobilisation
- Behördengänge/Arztbesuche
- Beheizen des Wohnbereiches
- Einkaufen
- Zubereiten von warmen Speisen
- Reinigen der Wohnung
- Waschen und Pflegen der Wäsche und Kleidung
- Erstgespräch vor Aufnahme der Pflege
- Beratungsbesuch nach § 37 Abs. 3 SGB XI
- An- und/oder Auskleiden und Hilfe beim Aufsuchen und Verlassen des Bettes
- Wechseln der Bettwäsche und Richten des Bettes
Unsere Behandlungspflege beinhaltet die folgenden Leistungen:
- Blutzuckermessungen/Insulingabe
- Blutdruckmessung
- Wundversorgung insbesondere Dekubitalulcera
- Stomaversorgung jeder Art
- Katheterversorgung
- Einläufe
- Einreibungen
- Unterstützung bei parenteraler Ernährung
- Injektionen (intramuskulär und subkutan)
- Kompressionsstrümpfe/Wickel anlegen
- Medikamentengabe
- ZVK (zentrale Venenkatheter) und Portsysteme überwachen
- sonstige medizinische Versorgung nach ärztlicher Anweisung
Als zusätzliche Serviceleistungen bieten wir Ihnen:
- Vermittlung von Hausnotrufsystemen
- Beschaffung und Verkauf von Pflegehilfsmitteln (zum Beispiel Inkontinenzmaterialien, Rollstühle, Pflegebetten, Blutdruckmessgeräte, usw.)
- Betreuung
- Vertretung pflegender Angehöriger bei Urlaub oder Krankheit
- Bestellen/Liefern erforderlicher Rezepte und Medikamente
- Vermittlung kompetenter Physiotherapeuten
- Vermittlung Frisör/Fußpflege
- Unterstützung bei Anträgen (Achtung: Keine Rechtsberatung!)
- Essen auf Rädern
Unter Einbeziehung der individuellen Wünsche des Patienten wird die Einsatzplanung erstellt und - soweit es der ungestörte Ablauf des gesamten Pflegebetriebes zulässt - werden die Wünsche des Patienten berücksichtigt. Dabei legen wir großen Wert auf Kontinuität in der Versorgung unserer Patienten. Um die Weitergabe pflegerelevanter Informationen zu gewährleisten, finden regelmäßige Teamsitzungen statt. Beim Wechsel einer Pflegeperson werden zur Sicherung eines kontinuierlichen Pflegeablaufs mündliche Übergaben geführt.
Um die Zufriedenheit des Patienten sicherzustellen und unsere Leistungen zu verbessern, werden regelmäßige Pflegevisiten und Kundenbefragungen durchgeführt. Ein Beschwerdemanagement gibt dem Kunden die Sicherheit, dass seine Anliegen ernstgenommen und bearbeitet werden. Transparenz nach innen und außen ist uns ein ernst gemeintes Anliegen.
In unserem Pflegeleitbild haben sich alle Mitarbeiter der Kerpener Pflegedienst Feist GmbH zu gemeinsamen Grundsätzen pflegerischen Handelns verpflichtet. Nachdem in einem Aufnahmegespräch die pflegerelevanten Daten erhoben wurden (Anamnese), wird die Pflege fachlich geplant (Pflegeplanung), nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen unter Einbeziehung unserer Pflegstandards durchgeführt, regelmäßig ausgewertet und überarbeitet (Pflegevisiten, Dokumentationsvisiten). Um einen erfolgreichen Pflegeverlauf zu gewährleisten, werden die Ressourcen unserer Patienten in der Pflegeplanung berücksichtigt und gefördert, um ein größtmögliches Maß an Unabhängigkeit für sie zu erhalten oder wiederzuerlangen. Die Dekubitusgefahr unserer Patienten ermitteln wir mit Hilfe der BRADEN-Skala1) und sorgen umgehend für die Beschaffung von Pflegehilfsmitteln zur Vermeidung eines Dekubital Ulcus.
Die Pflegedokumentation besteht aus:
- Stammblatt/Pflegeanamnese (inkl. Biographie)
- Überleitungsbogen
- Pflegeplanung
- Pflegebericht
- Arztanordnungsbogen
- Durchführungsbogen
- Leistungsnachweis
Des Weiteren werden je nach Bedarf eingesetzt:
- Medikamentenplan
- evtl. notwendiger Bewegungs-/Lagerungsplan
- Schmerz- und Sturzprotokoll
- Ernährungsverhalten
- Vitalwerte-Bogen
- Bilanzierungsbogen
- Verlegungsbericht
- BRADEN-Skala1) zur Ermittlung des Dekubitusrisikos
Alle ermittelten Daten werden unter Berücksichtigung von Datenschutz und Schweigepflicht aufbewahrt.
Möchten Sie unsere Leistungen in Anspruch nehmen, erstellen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag und schließen mit Ihnen einen Pflegevertrag.
Anmerkungen:
1) BRADEN-Skala: Als Instrumentarium zur Einschätzung des Dekubitus-Risikos auf Grund innen liegender Faktoren haben sich Skalen als günstig erwiesen, auf denen für verschiedene Kategorien (beispielsweise geistiger Zustand, körperlicher Zustand, Beweglichkeit) Punkte vergeben werden - Patienten unter einer bestimmten Punktzahl gelten dann als gefährdet. Neben der Medley- und Waterlow-Skala, die eher von spezifischen Patientenvorstellungen oder Pflegebereichen ausgehen, wird heute bevorzugt die Braden-Skala eingesetzt, die, zusätzlich zu den oben aufgeführten, die Kategorien Reibung und Scherkräfte sowie sensorisches Empfindungsvermögen einführt. Die Braden-Skala dient mithin dazu, das Dekubitus-Risiko möglichst genau in die Wertungen "geringes Risiko", "mittleres Risiko", "hohes Risiko" oder "sehr hohes Risiko" einzustufen. Durch diese Einstufungen ist es zum Beispiel möglich, die Häufigkeit von Umlagerungen festzulegen oder geeignete Lagerungshilfsmittel auszuwählen, um die Bildung von Dekubitus zu verhindern.